Scrum – Agile Methoden im Projektmanagement

Effizienter, schneller und einfach besser arbeiten – in vielen Unternehmen ist das sehnlichster Wunsch. Insbesondere im Projektmanagement sind strukturierte Prozesse unerlässlich. Deadlines müssen eingehalten, Kundenwünsche umgesetzt und Probleme schnell behoben werden. Gibt es dann keine klare Aufgabenverteilung, eine schlechte Priorisierung oder mangelhafte Kommunikation, gerät die Projektumsetzung schnell ins Wanken. Scrum ist eine der bekanntesten agilen Arbeitsmethoden, die eben jenen „Gefahren“ entgegenwirken soll – mit einer eindeutigen Rollenverteilung, einer fokussierten Arbeitsweise und regelmäßigen Absprachen.
Ursprünglich für die Softwareprogrammierung entwickelt, gewinnt Scrum zunehmend im Projektmanagement an Bedeutung. Zahlreiche Firmen haben die bekannte Arbeitsmethode bereits in ihre Prozesse integriert. Doch was genau ist Scrum und lässt sich damit tatsächlich die Effizienz im Unternehmen erhöhen? Innerhalb eines Workshops gab uns proagile.de viele nützliche Informationen und spannende Einblicke in die agile Arbeitsmethode.

Rollenmodell und Prozesse

Die Scrum-Methode zeichnet sich durch eine feste Rollenverteilung aus, aus der sich alle Arbeitsprozesse ableiten lassen. Das Rollenmodell setzt sich aus Scrum Master, Product Owner und Development Team zusammen, die auf vertrauensvoller und gleichberechtigter Basis miteinander arbeiten.
Der Product Owner befindet sich stets in engem Austausch mit Kunden und Auftraggebern. Auf dieser Grundlage stellt er die To-Do’s für das Development Team zusammen, das die Aufgaben in festgelegten Arbeitszyklen, sogenannten „Sprints“, abarbeitet.
Als eine Art Berater fungiert hingegen der Scrum Master, der sich darum kümmert, dass das Team ohne Störungen arbeiten kann. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass alle Beteiligten die „Scrum-Spielregeln“ einhalten. Innerhalb täglicher und wöchentlicher Meetings tauschen sich die drei Parteien regelmäßig aus.

Strukturiert und flexibel

Lernt man die Regeln der Scrum-Methode erstmals kennen, so entsteht zunächst der Eindruck eines starren Systems, dessen Organisation mehr Aufwand als die eigentliche Aufgabenabarbeitung erfordert. Wie schafft es, ein scheinbar so kompliziertes System zu mehr Agilität zu verhelfen?
Dreh- und Angelpunkt von Scrum ist die verkürzte Planung: Projekte werden nicht mehr von Anfang bis Ende durchgeplant, sondern stattdessen von einem Sprint zum nächsten. Dadurch kann kurzfristiger – eben agiler – auf Kundenwünsche oder Probleme reagiert werden. Gleichzeitig wird durch die Sprints ein gleichmäßiger Arbeitsrhythmus geschaffen, durch den das Team fokussiert und kontinuierlich arbeiten kann. Die direkte und offene Kommunikation unterstützt dabei nicht nur das Vertrauen innerhalb des Teams, sondern auch die Zuverlässigkeit gegenüber Auftraggebern.

Natürlich ist Scrum kein Allheilmittel. Ohne eine offene Unternehmenskultur und dem Willen zur Veränderung helfen auch die besten theoretischen Modelle nichts. Prozessoptimierung ist eine stetige Entwicklung, an dem alle Beteiligten mitwirken müssen.
Eine gänzlich neue Arbeitsmethode einzuführen ist zudem für jedes Unternehmen ein großer Schritt, der wohldurchdacht sein sollte. Ein kritischer Blick auf eingefahrene Prozesse lohnt sich jedoch in jedem Fall.

Unser Wissen über Scrum verdanken wir proagile.de. Vielen Dank für den tollen Workshop und den äußerst umfangreichen Einblick in die agilen Arbeitsmethoden!

proagile.de

Eindrücke vom Workshop

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